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Champagner oder Sekt
By Getränkeservice München 9/10/2017 7:19 PM Kommentare

Wo genau liegt der Unterschied zwischen Sekt & Champagner?

Der Champagner - Der edle prickelnde Wein


Der Champagner ist ein Schaumwein, der in dem Weinbaugebiet Champagne (frz. la Champagne) in Frankreich nach streng festgelegten Regeln angebaut und gekeltert wird. Er gilt in vielen Teilen der Welt als das festlichste aller Getränke. Die im Wein gelöste Kohlensäure entsteht bei einer zweiten Gärung in der Flasche. Champagner genießt den Status einer Appellation d’Origine Protegée, auch wenn dies nicht auf dem Etikett vermerkt wird. In der französischen Region Champagne wird seit dem 17.Jahrhundert Champagne produziert und seither immer enger definiert, was Champagner heißen darf und wie er entstehen soll.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Champagner weltweit zum Luxusgetränk. Seither ist definiert, dass ausschließlich im klar festgelegten Weinanbaugebiet Champagne hergestellter Schaumwein den Namen Champagner tragen darf. Vorgegeben sind Ernte von Hand, die reduzierte Ertragsmenge, die vergleichsweise enge Bestockung im Weinberg, die Rebsorten (Chardonnay, Schwarzriesling/Pinot Meunier, Spätburgunder/Pinot Noir, sowie die seltener verwendeten Arbane, Pinot Meslier, Grauburgunder/Pinot Gris und Weißburgunder/Pinot Blanc), die Dosage, der Ausbau des Weines im Holzfass sowie die Mindestlagerzeit auf der Hefe vor dem Degorgieren.
Champagner gilt auch heute noch trotz seiner mengenmäßigen und medialen Allgegenwärtigkeit als Inbegriff des Luxusgetränks. Aber genau dieser Marketing-Rummel um das Produkt kann auch nachdenklich stimmen: gute handwerkliche Qualitätsschaumweine bedürfen weder in Frankreich noch sonstwo in Europa aufwändiger Imagekampagnen. Wie beim stillen Wein ist deshalb oftmals der kleine handwerklich arbeitende Familienbetrieb die bessere Wahl als “globale Marken”.

 


Der Sekt wird zu 100% aus den eigenen Trauben des Winzers bereitet und stellen wie auch der Crémant das Pendant zum Champagner dar. Wie in Frankreich erfolgt bei diesen Premium-Schaumweinen die zweite Gärung traditionell in der dickwandigen Flasche. Nach dem Abschluss der Gärung wird die Versanddosage, eine Mischung aus Wein, Hefe und Zucker zugegeben, wodurch der Sekt seinen endgültigen Geschmackstypus erhält. Diese hochwertigen deutschen Qualitätssekte lagern mindestens 9 Monate (oft aber auch viele Jahre) ‘auf der Hefe’, um besonders feine Sektaromen zu entwickeln. Auch werden die Perlen im Schaum (traditionell gerne auch Perlage oder Mousseux genannt) des Winzersekts feiner und eleganter, was diese hohen Schaumweinqualitäten am Gaumen weicher und geschmeidiger schmecken lässt.

 

Sekt und Prosecco


Der Sekt wird zu 100% aus den eigenen Trauben des Winzers bereitet und stellen wie auch der Crémant das Pendant zum Champagner dar. Wie in Frankreich erfolgt bei diesen Premium-Schaumweinen die zweite Gärung traditionell in der dickwandigen Flasche. Nach dem Abschluss der Gärung wird die Versanddosage, eine Mischung aus Wein, Hefe und Zucker zugegeben, wodurch der Sekt seinen endgültigen Geschmackstypus erhält. Diese hochwertigen deutschen Qualitätssekte lagern mindestens 9 Monate (oft aber auch viele Jahre) ‘auf der Hefe’, um besonders feine Sektaromen zu entwickeln. Auch werden die Perlen im Schaum (traditionell gerne auch Perlage oder Mousseux genannt) des Winzersekts feiner und eleganter, was diese hohen Schaumweinqualitäten am Gaumen weicher und geschmeidiger schmecken lässt.

Ähnlich wie beim Deutschen Sekt findet sich unter dem wohlklingenden Namen Prosecco ein großes Spektrum an Qualitäten der Sorten Schaumwein (“Spumante”), Perlwein (“Frizzante”) und sogar einige wenige Stillweine, die allerdings selten außerhalb des Landes zu finden sind. Zunächst verwirrend hierbei: bis zum 31. Dezember 2009 war Prosecco lediglich der Name einer weißen Rebsorte, aus der die Schaum- und Perlweine bereitet wurden. Doch seit dem Dekret des italienischen Landwirtschaftsministers im Juli 2009 heißt diese Rebsorte Glera und der Begriff Prosecco ist jetzt eine Herkunftsbezeichnung für ein geografisch klar definiertes Gebiet in der norditalienischen Region Venetien.
Bereits zur Römerzeit war der Prosecco-Wein als ‘Vinum Pucinum’ (leicht perlender, vergorener Rebsaft) hoch geschätzt. Da der Wein den Namen einer Rebsorte Prosecco trug, konnte er lange Zeit grundsätzlich überall hergestellt werden, was für die Identität bzw. Qualität des Endprodukts nicht immer hilfreich war.  
  Heute haben die Prosecco-Schaum- und Perlweine eine DOC-Appelation, wobei die Weine in den Subzonen des Anbaugebiets (Conegliano, Valdobbiadene & Asolo) die höhere DOCG-Appelation besitzen.
Seit durch eine EU-Verordnung 2009 die Produktionsauflagen und die geografische Herkunft von Prosecco deutlich strenger definiert wurden, ist das Qualitätsniveau spürbar gestiegen. Von der Gesetzesnovelle profitierten in erster Linie die Anbieter hochwertigerer Schaumweine.
Gleichwohl gibt es Prosecco heute als Schaumwein, Perlwein oder Stillwein. Prosecco Spumante ist ein Schaumwein und darf nur als Sekt bezeichnet werden, wenn die Kohlensäure bei der Gärung entstanden ist. Prosecco wird im Gegensatz zu Champagner und hochwertigen deutschen Winzersekten in der Regel mit Hilfe der Tankgärung hergestellt.
Prosecco frizzante ist ein Perlwein mit geringem Kohlensäuregehalt. Hierfür wird bei der Herstellung der Stillwein mit Kohlensäure versetzt. Prosecco Frizzante besteht häufig aus mehreren verschiedenen Weißweinen (“Cuvée).

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